Namensfonds

Mit einem Namensfonds entscheidet die Stifterin/der Stifter, mit welchen Arbeitsschwerpunkten ihre/seine Zustiftung in Kreisau wirken soll. Die zielgerichtete Unterstützung kann dauerhaft an den eigenen oder einen gewählten Namen gebunden werden.

Derzeit gibt es folgende Namensfonds:

  • Hans-Joachim Klupschs Lydia Fonds

Der Fonds wurde in Gedenken an unseren langjährigen Donator, den im Mai 2010 verstorbenen Hans-Joachim Klupsch ins Leben gerufen. Vor seinem Tod plante Hans-Joachim Klupsch die Errichtung dieses Fonds in Gedenken an seine Tante Lydia. Sie war das Kindermädchen der Moltkes und bewahrte Helmuth James von Moltke zweimal vor dem Ertrinken. Die Erträge des Fonds kommen, ganz im Sinne des Verstorbenen, der Integration junger Menschen aus dem Dorf Kreisau und Nachbardörfern in die Projekte der Stiftung Kreisau zugute. So können beispielsweise aus dem Fonds anteilige Kosten der Teilnahme von zwei bis drei Kindern aus Kreisau am Künstlerischen Sommer, die Ausstattung des von Kreisauer Jugendlichen genutzten Sportsaals oder Trainerhonorare finanziert werden. 

  • Dr. Werner Minzlaff-Fonds

Der Fonds wurde Anfang 2009 von Christel Neubelt-Minzlaff in Erinnerung an ihren ein Jahr zuvor verstorbenen Mann, Dr. Werner Minzlaff, gegründet. Der Fonds wurde mit einem Kapital von 30.000 € ausgestattet. Mit den Erträgen soll insbesondere Kindern und Jugendlichen aus Osteuropa die Teilnahme an internationalen Begegnungen in Kreisau ermöglicht werden.

  • Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke-Fonds

Der Fonds wurde Ende 2020 im Zuge der Überführung der Moltke-Stiftung in die Freya von Moltke-Stiftung gegründet.

Die ursprüngliche Ausrichtung der Moltke-Stiftung bei ihrer Gründung im Jahr 1868 bestand in der Hilfe notleidender Familienmitglieder. Nach verschiedenen Satzungsänderungen waren die Zwecke der Moltke-Stiftung zuletzt insb. die Pflege des Andenkens an den Generalfeldmarschall Moltke und an seinen Urgroßneffen Helmuth James von Moltke und den Kreisauer Kreis, auch die Förderung diesbezüglicher Forschung sowie die Unterstützung mildtätiger Zwecke.

Vom Finanzvermögen der Stiftung sind 60.000 Euro in den „Generalfeldmarschall Helmuth Karl Bernhard Graf von Moltke-Fonds“ eingegangen. Das übernommene Kapital wird u.a. der Pflege der Familiengrabstätte der Moltkes am Kreisauer Kapellenberg dienen.

Beim Sachvermögen handelt es sich um Erinnerungsstücke an den Generalfeldmarschall wie Skulpturen, Gemälde und Orden, die im Depot des Potsdam Museums aufbewahrt werden, sowie um Bücher, Grafiken und andere Archivalien, die im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz verwahrt werden.


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