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Das Jahr 2017

TERMINE

Geschichte einer Liebe - Freya (geschlossene Vorpremiere)
28. März 2016, 18:30 Uhr
Filmforum im Museum Ludwig
Bischofsgartenstraße 1, 50667 Köln


Die Freiheit, die Fesseln trägt (Johannes-Passion)
1. April 2017, 19.00 Uhr
St. Marienkirche am Alexanderplatz
Karl-Liebknecht-Str. 8, 10178 Berlin-Mitte


Geschichte einer Liebe - Freya (geschlossene Vorpremiere)
2. April, 11.00 Uhr
Kino Arsenal
Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin


Die Freiheit, die Fesseln trägt (Johannes-Passion)
2. April 2017, 17.00 Uhr
Gedenkkirche Maria Regina Martyrum
Heckerdamm 232, 13627 Berlin-Plötzensee

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Die Kreisau-Reise 2017 findet vom 14. - 17. September statt. Eine Ausschreibung ist im Juni 2017 geplant. Falls Sie Interesse an unserer Reise im nächsten Jahr haben, setzen wir Sie gerne auf unsere Interessentenliste. (info(at)fvms.de)

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DETAILLIERTE INFORMATIONEN

Für das Jahr 2017 befinden sich einige Projekte in Vorbereitung. Zwei wichtige Projekte sind bereits auf den Weg gebracht: ein Dokumentarfilm über Freya von Moltke und die Übersetzung der „Abschiedsbriefe“ von Helmuth James und Freya von Moltke ins Polnische. Beide Projekte nehmen das Erbe des Kreisauer Kreises in den Fokus: Der intensive Dialog zwischen Personen mit unterschiedlichen Konfessionen und politischen Ansichten ist eine Botschaft, die trotz veränderter Umstände nicht an Aktualität verloren hat. Zugleich machen die Projekte indirekt auch auf das Neue Kreisau aufmerksam.

Der Dokumentarfilm „Geschichte einer Liebe - Freya der Produzentin Antje Starost und des Regisseurs Hans-Helmut Grotjahn ist inzwischen dank Förderung, die wir 2015 besorgen konnten, fertig. Er wurde bereits auf zwei Festivals – in Hof und in Biberach a.d.Riss – gezeigt und dort wärmstens aufgenommen. Im Mittelpunkt des Films stehen bisher unveröffentlichte, persönliche Interviews, die die beiden Filmemacher mit Freya v. Moltke im Jahr 2001 in Vermont aufgenommen haben. Den zweiten Schwerpunkt im Film bilden Auszüge aus dem Briefwechsel zwischen Freya und Helmuth James, die von der Schauspielerin Nina Hoss und ihrem Kollegen Ulrich Mathes gelesen werden. Im Frühjahr 2017 werden wir den Film in geschlossenen Vorführungen in Köln und Berlin UnterstützernInnen unserer Stiftung präsentieren.

Hier eine Kritik von den Internationalen Hofer Filmtagen vom 29.10.2016.

Zum anderen haben wir die Übersetzung und Veröffentlichung der „Abschiedsbriefe“ in polnischer Sprache in die Wege geleitet. Die Korrespondenz, die Freya und Helmuth James von Moltke während seines Gefängnisaufenthaltes vom 28.09.1944 bis 23.01.1945 führten, soll der polnischen Leserschaft vorgestellt werden. Sie wird im Herbst 2017 im renommierten Krakauer Verlag ZNAK erscheinen. Wir hoffen, damit auch Menschen zu erreichen, die sich bisher nur wenig mit dem deutsch-polnischen und europäischen Dialog beschäftigt haben.

In Vorbereitung ist auch ein weiteres Projekt: Am 1. und 2. April 2017 wird eine besondere, mit Texten aus den Prozessen gegen zwei Kreisauer, Alfred Delp SJ und Helmuth James von Moltke, ergänzte Version der „Johannes-Passion“ von Johann Sebastian Bach in den Berliner Kirchen St. Marien in Mitte und Maria Regina Martyrum in Plötzensee, aufgeführt. Durch die szenische Verknüpfung der Prozesse vor Pilatus und vor Freisler gewinnt Bachs vertraute Passionsvertonung neue Aktualität und dadurch eine herausfordernde und beklemmende Dramatik. Das Projekt wird von den beiden Kirchengemeinden sowie von der Stiftung 20. Juli 1944 und der FvMS gemeinsam organisiert. Wir freuen uns auf viele Gäste!

Alfred Delp SJ vor dem Volksgerichtshof neben ihm sitzend Helmuth James von Moltke © Gedenkstätte Deutscher Widerstand